Radiosynoviorthese: Aktivitätsabtransport und Strahlenexposition
R. Klett · Der Nuklearmediziner · 2006 · Heft 01 · S. 28-32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Radiosynoviorthese kann eine unerwünschte Strahlenexposition durch einen Aktivitätsabtransport aus dem behandelten Gelenk entstehen. Bei Einhaltung der notwendigen Ruhigstellung des Gelenkes ist dieser Aktivitätsabtransport jedoch sehr gering und es resultieren lediglich Ganzkörperexpositionen zwischen 30 und 155 mGy für die Therapie mit 90Y und 186Re. Hieraus ergibt sich ein Tumorrisiko von 1 Promille. Bei der Radiosynoviorthese mit 169Er ist die Strahlenexposition aufgrund der geringen Reichweite der Betastrahlung und der geringen injizierten Aktivitäten vernachlässigbar klein. Bisher f…