Albert und Gustav Döderlein - ein kritischer Blick auf zwei besondere Lebensläufe deutscher Ordinarien
M. David · Zentralblatt für Gynäkologie · 2006 · Heft 02 · S. 56-59
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Albert Döderlein und sein Sohn Gustav haben als Ordinarien in München bzw. Jena die deutsche Frauenheilkunde der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgeprägt. Albert Döderlein hat die nach ihm benannten Laktobazillen und ihre Funktion entdeckt, war einer der Ersten, der die Strahlenheilkunde zur Karzinomtherapie einsetzte, und führte den Gummihandschuh in die Geburtshilfe und Gynäkologie ein. Er schrieb aber auch den gynäkologischen Begleittext zum „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juni 1933”. Gustav Döderlein war nach seiner Charité-Zeit von 1936 bis 1945 Chefarzt…