Differenzialdiagnose von Thrombozytenstörungen
G Rothe · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2006 · Heft 05 · S. 219-222
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Thrombozytenstörungen stellen in der Differenzialdiagnose von Blutungsneigungen mit Erstmanifestation im Erwachsenenalter und mit spontanen Blutungen wichtige Krankheitsbilder dar. Diese Störungen der zellulären Hämostase können quantitativer Natur sein und mit Veränderungen der Bildung und des Abbaus von Thrombozyten einhergehen oder als Störungen qualitativer Natur mit Beeinträchtigung der Adhäsion, Sekretion oder Degranulation assoziiert sein. In der Pathogenese stehen medikamenteninduzierte Störungen, Begleiterscheinungen von inflammatorischen Prozessen und Autoimmunreaktionen im Vordergrund.…