Neurobiologische Grundlagen depressiver Syndrome
C. Stoppel, H. Bielau, B. Bogerts, G. Northoff · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2006 · Heft 12 · S. 696-705
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Depressive Erkrankungen zählen mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 20 % zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Statistisch betrachtet gehören sie zu den Hauptursachen für den Verlust an Lebensjahren durch Behinderung. Mit den Methoden neurobiologischer Forschung gelingt es heute zunehmend, die den depressiven Syndromen zu Grunde liegenden Pathomechanismen zu erhellen. Dabei konnten zum einen Theorien - wie die Monoaminmangelhypothese - untermauert werden, welche schon seit Jahrzehnten Grundlage für die Erforschung emotionaler Störungen sind. Zum anderen gelingt es zunehmend, neue Aspekte d…