Brustkrebsrisiko und Polymorphismen in der DNA
Oliver Zschenker · Deutsche Zeitschrift für Onkologie · 2006 · Heft 01 · S. 4-6
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neben den Genen BRCA1 und BRCA2 spielen viele weitere Gene der zellulären Antwort auf DNA-Schäden eine Rolle für die Brustkrebsprädisposition. In jüngster Zeit wurden „single nucleotide polymorphisms” (SNP's) in Genen der DNA-Reparatur, die mit einem erhöhten Risiko an Brustkrebs zu erkranken assoziiert sind, identifiziert. Die Ergebnisse sind jedoch für eine Tumorprognose nicht ausreichend, weshalb in Zukunft ein viel versprechendes Mittel für die Identifizierung weiterer brustkrebsrelevanter SNP's die Durchführung genom-weiter Assoziationsstudien mittels SNP-Microarrays ist.