Körpererleben und körperorientierte Psychotherapie bei traumatisierten Patienten
Peter Joraschky, Karin Pöhlmann, Angela von Arnim · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2006 · Heft 02 · S. 196-202
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aus aversiven Kindheitsbelastungen resultierende Beschädigungen des Körpererlebens können als häufige Grundstörung eines vulnerablen Selbstgefühls angesehen werden. Die systematische Vernachlässigung dieser zentralen Dimension in diagnostischen Manualen dürfte verschiedene Ursachen haben: Die Schambesetzung des Körpers, die Schwierigkeiten der differenzierten Verbalisierung und Symbolisierung des Körpererlebens werden durch trauma- und bindungstheoretische Hypothesen erörtert. Bislang werden die weiter bestehenden negativen Körperkonzepte, die intensiven Berührungsängste und negative Wahrnehmung…