Die Rolle des Chirurgen bei der Behandlung des malignen Pleuraergusses
L Lampl · Pneumologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Maligne Pleuraergüsse sind häufig. Die jährliche Inzidenz in Deutschland dürfte etwa bei 60.000 liegen. Die Hauptsymptomatik Atemnot ist für den Patienten quälend. Gelingt es ein dauerhaftes Sistieren des Ergusses zu erreichen, ist damit eine hervorragende Palliation gelungen. Material und Methoden: Die Mehrzahl der Patienten ist mit (rechtzeitig) eingelegter Pleuradrainage und einer chemischen Pleurodese behandelbar (ca. 75%). Dehnt sich die Lunge nach Punktion nicht aus oder liegen Ergussmengen von >800ml/die vor, ist ein operatives Vorgehen angezeigt. Dies umfasst entweder Tumorpleurektomie, die i…