Aspekte der speziellen prä- und postoperativen Pflege bei Kraniosynostosen
D Kraus, L Eizenhöfer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff der Kraniosynostose beschreibt die vorzeitige Verknöcherung einer oder mehrerer Schädelnähte im frühesten Kindesalter. Hierbei handelt es sich um eine gestörte Knochenentwicklung, die meistens bereits in den ersten Lebensmonaten sichtbar wird. Je nach betroffenen Nähten unterscheiden wir verschiedene Formen der Kraniosynostose, die sowohl isoliert als auch in syndromaler Form (z.B. Apert-Syndrom, Crouzon-Syndrom) auftreten können. Sie führen zu Verformungen und teilweise auch zu vermindertem Wachstum des Schädels und/oder des Mittelgesichtes. Als Folge des Platzmangels kann sich ein erhöhter Hirndruc…