Kongenitales intrakranielles Teratom – eine Kasuistik
M Schoberer, K Nolte, M Weinzierl, S Trepels-Kottek, L Lassay, H Hörnchen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Angeborene Hirntumoren sind selten, sie machen etwa 0,5 bis 2 Prozent aller Tumoren des ZNS im Kindesalter aus. Darunter stellen die histologisch gutartigen Teratome mit etwa 40% die größte Gruppe dar. Die Prognose ist bei Inoperabilität des Tumors infaust. Die Erkrankung wird anhand einer Kasuistik vorgestellt. Kasuistik: Aufgrund respiratorischer Anpassungsstörungen übernahmen wir am ersten Lebenstag ein reifes, weibliches Neugeborenes aus der Geburtsklinik. Klinisch imponierte ein Makrozephalus, der Kopfumfang lag mit 38cm oberhalb der 97. Perzentile. In der Sonographie des ZNS sowie in der nachfo…