ECMO als Therapieoption bei Lungenhypoplasie infolge von Urethralklappen
A Süss-Graffeo, R Gerull, U Subotic, K Euchler, S Demirakca, T Schaible · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Urethralklappen verursachen eine Obstruktion der ableitenden Harnwege bei 1:8000 bis 1:25000 Lebendgeborenen. Konsekutiv entsteht ein Oligohydramnion, welches mit schwerer Lungenhypoplasie und Dysmorphiezeichen im Sinne eines Potter-Syndroms einhergehen kann. Falldarstellung: Bei einer 22-jährigen G II, P 0 zeigte sich in der 25. SSW ein Anhydramnion bei Urethralklappe mit Hydronephrose. In der 26+3 und 29+3 SSW erfolgte jeweils eine Blasenpunktion des Feten. Die elektive Sectio wurde in der 33+4 SSW durchgeführt. Anschließend Anlage eines suprapubischen Blasenkatheters. Postpartal kam es aufgrund d…