Führt eine PEG-Implantation bei Säuglingen mit VP-Shunt zu einem ehöhten Meningitis-Risiko?
S Sponholz, J Dinger, R Bergert, M Laaß, U Winkler · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die enterale Ernährung über eine perkutane endoskopische Gastrostomie- (PEG-) Sonde ist eine effektive und elegante Methode in Situationen, in denen die orale Nahrungsaufnahme über einen längeren Zeitraum nicht durchführbar ist. Häufige Ursache einer dauerhaft gestörten oralen Nahrungsaufnahme sind komplexe neurologische Schädigungen. Dies trifft auf Patienten aller Altersklassen zu. Bei pädiatrischen Patienten sind im Wesentlichen zwei Gruppen zu nennen. Jenseits des Neugeborenen- und Säuglingsalters können schwere Sauerstoffmangelzustände, intracranielle Raumforderungen, Meningitiden oder intracranielle Blutun…