Pränatale Diagnose einer Sirenomelie in der 13+4 SSW
E Eilers, R Becker · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit einer Frequenz von etwa 1:60000 Lebendgeburten zählt die Sirenomelie zu den sehr seltenen Fehlbildungen. Männliche Feten sind häufiger betroffen als weibliche (m 2,7:1 w). Es handelt sich einen schweren Fehlbildungskomplex, der meist auf die untere Körperhälfte beschränkt ist und vertebrale, anorektale und urogenitale Fehlbildungen beinhaltet. Charakteristisch ist eine Fusionierung der unteren Extremitäten. Der Komplex ist meist letal, nur in seltenen Fällen ist ein Überleben mit einer chirurgischen Korrektur der fusionierten unteren Extremitäten beschrieben worden. Eine 30 jährige Erstgravida Nullipara stel…