Überraschender Morbus haemolyticus bei unerkannter Rhesus-Immunisierung
Ö Anvari, B Wiewrodt, D d'Alquen, E Klinker, D Singer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei einem Neugeborenen kam es nach unerkannter Rhesus-Immunisierung trotz adäquater Anti-D-Prophylaxe zu einem Morbus haemolyticus. Kasuistik: Muttermundsverschluss wegen habitueller Abortneigung in der 16. SSW. Anti-D-Prophylaxe (A Rh negativ) in der 16. und 28. SSW. Der Antikörper-Suchtest war zunächst negativ und in der 23., 30. und 34. SSW nach Anti-D-Prophylaxe positiv (Anti-D-Titer max. 1:8). Geburt in der 38. SSW, gute Adaptation. Im Alter von drei Stunden Icterus praecox (Bilirubin 10,2mg/dl). Blutgruppe des Kindes A Rh positiv, stark positiver direkter Coombstest und im Nabelschnurblut Anti-…