Akute Ischämie der Hand nach intraarterieller Flunitrazepaminjektion
J Hering, B Angelkort · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2006 · Heft 24 · S. 1377-1380
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Drei drogenabhängige Patienten stellten sich wegen stärkster Schmerzen einer Hand in der Notaufnahme vor. Sie hatten sich ca. 1 bis 3 Stunden zuvor aufgelöste Flunitrazepamtabletten versehentlich intraarteriell injiziert. Die betroffenen Hände waren blass und kalt. Bei zwei Patienten befand sich die Injektionsstelle im Bereich A. brachialis, einmal wurde die Arteria radialis punktiert. UNTERSUCHUNG: Die Arteria brachialis und radialis waren palpabel. Es wurden unverzüglich selektive Angiographien durchgeführt, in denen initial keine Handarterien dargestellt werden…