Kontinenz und erektile Funktion nach radikaler Prostatektomie: Vorteile des nerverhaltenden Vorgehens
A Schink, C Weber, U Ikinger · Aktuelle Urologie · 2006 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung (Ziele): Die radikale retropubische Prostatovesikulektomie gilt derzeit als Goldstandard bei der Therapie des organbegrenzten Prostatakarzinoms. Mit Einführung des „nerve-sparing“ Vorgehens 1982 durch Walsh konnten die Impotenzraten erwartungsgemäß gesenkt werden. In der Literatur häufen sich die Hinweise, dass mit diesem Vorgehen auch verbesserte Kontinenzraten erreicht werden. Patienten & Methoden: Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2003 unterzogen sich 63 Patienten einer radikalen Prostatektomie, bei 23 Patienten war ein Nerverhalt möglich. Zur Datenerhebung verwendeten wir validierte und standard…