Stammzellen aus Nabelschnurblut – Chance oder Geschäft mit der Angst?
XD Nguyen, M Müller-Steinhardt, F Melchert · Zentralblatt für Gynäkologie · 2006 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Entnahme von Plazentarestblut zur allogenen Stammzell-Transplantation ist ein mittlerweile etabliertes Verfahren zur Behandlung hämato-onkologischer Erkrankungen. Plazentarestblut hat die höchste Konzentration an potenten Stammzellen, ist unbegrenzt verfügbar, einfach und risikolos zu entnehmen und sicher zu lagern. Darüber hinaus enthält es junge, immunologisch unreife Zellen und ist selbst bei Gewebeunverträglichkeiten verwendbar. Rechtliche Grundlagen für die Entnahme, Verarbeitung und Weitergabe von Plazentarestblutpräparaten stellen das Arzneimittelgesetz, das Transfusionsgesetz und der Leitfaden für gu…