Bipolare resektoskopische Entfernung von Plazentaresten nach mehrfachen frustranen Curettagen
C Abel, T Römer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einführung: Die operative Hysteroskopie ist eine etablierte Methode in der Gynäkologie. Bei grossen, gut vaskularisierten Befunden gerät die monopolare Technik an ihre Grenzen, da durch die hohe Gefahr des TUR-Syndroms oft mehrere Sitzungen notwendig sind, um Komplikationen zu vermeiden. Mit der Einführung der bipolaren Hysteroresektoskope ist hier ein wesentlicher medizinischer Fortschritt erreicht worden, wie im nachfolgenden Fall dargestellt wird. Fallbericht: Bei einer 23 jährigen Erstpara wurde nach Spontangeburt aufgrund einer Plazentalösungsstörung die Plazenta manuell gelöst und eine instrumentelle Nachc…