Mitochondriale Toxizität an Plazenten HIV-infizierter Schwangerer
A Gingelmaier, I Mylonas, UA Walker, S Gutsche, M Sovric, R Kaestner, T Weissenbacher, K Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: HIV-infizierte Schwangere werden zur HIV-Transmissionsprophylaxe und eigenen Therapie heutzutage mit antiretroviralen Medikamenten (ART) behandelt. Diese können eine mitochondriale Toxizität verursachen. Inwieweit eine mitochondriale Toxizität auch an Plazenten dieser Schwangeren nachweisbar ist, war die Fragestellung dieser Studie. Methoden: An HIV- und ART-exponierten Plazenten wurde die Quantität der mitochondriale DNA (mtDNA) mittels Taqman-PCR gemessen, sowie die Mitochondrienmorphologie elektronenmikroskopisch beurteilt. Als Kontrolle wurden diese Untersuchungen auch an Plazenten HIV-negativ…