Mitoxantron bei Multipler Sklerose – Abbruchgründe und Folgetherapien
S. Maug, M. Kaeder, P. Schwenkreis, K. Stückle, M. Haupts, G. Ahle, K. Hellwig, S. Schimrigk · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Nach der Zulassung von Mitoxantron (Ralenova) für die rasch progredienten MS im Februar 2003 wurde 2005 die kumulative Dosisgrenze vom Hersteller ohne relevante Gründe von 140 auf 100mg/m2KO begrenzt. Hintergrund ist das mit der Substanz verbundene Risiko von ernsthaften Nebenwirkungen und die bis heute nicht ausreichend gesicherte Datenlage über die genannte Dosisgrenze hinaus. Das Nebenwirkungsspektrum unter Therapie sowie die Frage der Weiterbehandlung nach Mitoxantron sind bis heute nur ungenügend aufgearbeitete Bereiche der Eskalations/De-Eskalationstherapie. Dies hat die Forschungsgruppe MS der…