Sequenzieller chimärer Beckenkamm-SIEA-Lappen zur Rekonstruktion eines osteokutanen Defektes des Unterschenkels und die Wichtigkeit zur Schonung des Ramus Ascendens – ein Fallberi…
Sandra Scharfetter, Elisabeth Russe, Georg Eder, Karl Schwaiger, Julia Maria Puchner, Gottfried Wechselberger · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2024 · Heft 04 · S. 321-326
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Eine etablierte Möglichkeit zur simultanen Rekonstruktion von Knochen- und Weichteildefekten stellt der frei vaskularisierte osteokutane Beckenkammspanlappen mit Hautinsel dar, der durch die Arteria und Vena circumflexa ilium profunda genährt wird. Die Ausprägung dieser kutanen Perforatoren ist jedoch nicht konstant. Ein alternative Rekonstruktionstechnik bei fehlenden Hautperforatoren stellt die Verwendung der sequenziell chimären Lappenplastik dar mit dem Ramus ascendens als ausschlaggebendem Anschlussgefäß. Patient und Methode Ein 58-jähriger Mann zog sich bei einem Lawinenverschüt…