Expertenkommentar
Corinna Kolac · Onkologische Welt · 2024 · Heft 04 · S. 210-211
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Polycythaemia vera ist eine seltene und chronische myeloproliferative Neoplasie. Primäre Therapieziele zielen darauf ab, Thrombosen und eine Myelofibrose zu vermeiden und die klinischen Symptome zu verbessern. Seit dem Jahr 2019 ist Ropeginterferon alfa-2b zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Polycythaemia vera ohne symptomatische Splenomegalie zugelassen und in die Leitlinie als Erstlinienoption nach Basistherapie mit Aderlass und Acetylsalicylsäure aufgenommen. Über aktuelle Trends in der Behandlung der Polycythaemia vera sprachen wir mit Herrn Dr. Hans-Guido Holl, Stuttgart.