Effekte von ipsilateraler inhibitorischer Motorkortexstimulation auf motorisches Lernen einer komplexen Fingersequenz
M Nitsch, P Giraux, L Cohen, C Gerloff, F Hummel · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Motorkortikale interhemisphärische Interaktionen sind überwiegend inhibitorisch (1. Ferbert, J Physiol 1992). Die Reduktion motorkortikaler Erregbarkeit eines Motorkortex (M1) mittels rTMS (1Hz) führt zu einer interhemisphärischen Disinhibition mit konsekutiver Erhöhung intrakortikaler Erregbarkeit des homologen kontralateralen M1 (kM1) (2. Plewnia, Neuroreport 2003; 3. Schambra, Clin Neurophysiol 2003) und konsekutiver Verbesserung der Ausführung einfacher motorischer Aufgaben mit der zum stimulierenten M1 ipsilateralen Hand (4. Kobayashi, Neurology 2004). Basierend auf diesen Ergebnissen wurde die Hypothese un…