Der Einfluss unterschiedlicher antiretroviraler Therapie-Regime auf den Langzeitverlauf neuro-cognitiver Veränderungen bei HIV-Infizierten
T Nolting, G Arendt · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die HIV-Infektion führt bei einem hohen Prozentsatz der Betroffenen zu neuro-cognitiven Defiziten unterschiedlicher Schwere. Die Neuropathogenese dieser Einbußen ist immer noch nicht vollständig aufgeklärt. Die moderne, hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) hat die klinische Präsentationsform dieser Komplikation der HIV-Infektion verändert; so glichen die betroffenen Patienten früher jugendlichen Parkinson-Kranken, imponieren hingegen heute durch Konzentrations- und Gedächtnis-Störungen sowie durch einen Verlust der intellektuellen Flexibilität, was häufig zu Problemen am Arbeitsplatz führt. In…