Pränatale Diagnose und klinisches Management einer Blasenmole mit coexistentem unauffälligen Feten – -Ein Fallbericht-
K Tinnemeier, L Sanders, G Peters, H Ostertag · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Blasenmolen mit coexistentem normalem Fetus sind selten (0,005–0,001%). Es sind bis in bis zu 40% d.F. Lebendgeburten beschrieben. Kasuistik: Die Aufnahme der 26jährigen I gr. 0 p in der 13+5 SSW erfolgte wegen vaginaler Blutung. Die Sonographie zeigte eine 11,5×6,7×8,6 cm große Blasenmole, sowie einen unauffälligen Fetus mit normaler Plazenta. HCG i Serum: 1.033.999 U/L. Wegen einer ausgeprägten Hyperthyreose wurde eine thyreostatische Therapie eingeleitet. Eine Amniozentese ergab den Karyotyp 46, XX. Nach Risikoberatung entschied sich die Patientin gegen einen Schwangerschaftsabbruch. In den Folges…