Hochauflösende Chromoendoskopie mit Essigsäure zur Überwachung des Barrettösophagus: Können wir jetzt auf 4-Quadrantenbiopsien verzichten?
J Pohl, O Pech, H Manner, A May, T Rabenstein, C Ell · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Entsprechend dem Seattle-Protokoll stellen gezielte Biopsien aus auffälligen Arealen kombiniert mit 4-Quadrantenbiopsie (4QB) alle 1–2cm aus unauffälligen Arealen den Goldstandard bei der Überwachung des Barrettösophagus (BO) dar. Nachteilig sind hoher Zeit- und Kostenaufwand für 4QB. In den vergangenen Jahren hat sich die Visualisierung mukosaler Details durch Einführung der hochauflösenden Endoskopie (HRE) und additiver Chromoendoskopie verbessert und könnte die Detektion von „high grade intraepithelialen Neoplasien“ (HGIN) und Frühkarzinomen (FK) erleichtern. In einer prospektiven Studie untersuc…