Multifokales ERG-Grundlagen und klinische Anwendung
MB Hoffmann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2008 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schon bald nach den grundlegenden Arbeiten von Sutter (1991,1992) wurde das Potenzial der Kombination multifokaler Reizgebung mit dem Elektroretinogram (mfERG) zur objektiven Beschreibung der Gesichtsfeldtopografie der retinalen Funktion erkannt. Welche Prinzipien liegen dem mfERG zugrunde, welches Anwendungsspektrum bietet sich in der Routinediagnostik, welche Entwicklungen werden angestrebt? Bei der Messung eines mfERGs wird quasi-simultan an verschiedenen Gesichtsfeldorten, typischerweise 61, mit von einander unabhängigen Reizabfolgen, sogenannten m-Sequenzen, gereizt. So ist es möglich, mit einer einzelnen k…