CareLit Fachartikel

GnRH-Antagonisten – eine neue Therapieoption beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom

J. M. Wolff · Aktuelle Urologie · 2009 · Heft 03 · S. 159-163

Dokument
913802
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Urologie
Autor:innen
J. M. Wolff
Ausgabe
Heft 03 / 2009
Jahrgang 40
Seiten
159-163
Erschienen: 2009-05-01 00:00:00
ISSN
0001-7868

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die medikamentöse Kastration mit LHRH-Agonisten (luteinisierendes Hormon Releasing Hormon) gilt als Therapie der Wahl für Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom. LHRH-Agonisten unterdrücken die Testosteronsynthese und senken die Serum-Testosteron-Spiegel auf Kastrationsniveau. Der Vorteil gegenüber der Orchiektomie ist, dass die medikamentöse Kastration reversibel ist. Ein Nachteil der LHRH-Agonisten ist, dass es nach Therapiebeginn initial zu einem vorüber­gehenden Anstieg des Serum-Testosteron-Wertes kommt. Dieser sog. Testosteron-Surge erhöht nicht nur das Risiko des unerwünsch­ten T…

Schlagworte

Prostatakarzinom LHRH-Agonisten GnRH-Antagonisten GnRH-Blocker Testosteron-Surge Flare-Phänomen prostate cancer LHRH agonists GnRH antagonists testosterone surge flare phenomena Medikamentöse Kastration Hormon Vorteil Gegenüber