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Der Homosexuelle als „störende Persönlichkeit”. Nikolaus Jensch und seine psychiatrisch-genetischen Studien

R. Wolfert, H. Steinberg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2009 · Heft 08 · S. 444-450

Dokument
913909
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
R. Wolfert, H. Steinberg
Ausgabe
Heft 08 / 2009
Jahrgang 77
Seiten
444-450
Erschienen: 2009-08-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der vorliegende Aufsatz bringt erstmals Angaben zur Biografie von Nikolaus Jensch (1913 – 1964) und zu dessen zur Zeit des Nationalsozialismus durchgeführten Studien zum Thema Homosexualität. Zunächst verfolgte Jensch psychiatrisch-genetische Fragestellungen. Methodologisch trennte er unter fragwürdigen Vorannahmen die sogenannten „Pseudo-Homosexuellen”, die psychologisch fassbar und psychotherapeutisch vielleicht auch erziehbar seien, von den „genuinen” Homosexuellen. Sein Ziel war die Erstellung einer empirischen Erbprognose der Homosexualität, doch aus der Vererbung ergab sich für ihn keinerle…

Schlagworte

Homosexualität psychiatrische Genetik Vererbungsforschung Nationalsozialismus homosexuality psychiatric genetics heredity national-socialism Jensch Entmannung Nikolaus Studien Zusammenfassung Vorliegende Aufsatz Bringt