Früh- und Neugeborene mit einem Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS): welche Rolle spielt die Surfactantsubstitution?
J. Wirbelauer, W. Thomas, C. P. Speer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 02 · S. 33-41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die exogene Zufuhr von Surfactantpräparationen zur Behandlung des neonatalen Atemnotsyndroms (engl.: RESPIRATORY DISTRESS SYNDROME (RDS)) insbesondere extrem Frühgeborener ist während der letzten beiden Jahrzehnten zur etablierten Standardtherapie geworden. DISKUSSION: Eine Surfactantsubstitution bei Frühgeborenen und reifen Neugeborenen mit ARDS wird weltweit von vielen Neonatologen im Sinne einer individualisierten Behandlung eingesetzt. Die so behandelte Patientengruppe differiert erheblich bezüglich Gestationsalter, Lungenreife und sekundärer Lungenerkrankung. Pathophysiologisch…