Trauma, PTSD und Herzratenvariabilität: Bessert Psychotherapie kardiovaskuläre Risikofaktoren?
M Sack · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2009 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen leiden charakteristischerweise an überschießenden emotionalen Stressreaktionen, sowie korrespondierend dazu an einer verminderten Kapazität zur Aktivierung adaptiver biologischer Regulationsmechanismen. Die Herzratenvariabilität ist ein non-invasiv erhebbarer Parameter der parasympathischen Regulationslage der mit der Fähigkeit zur Regulation von Affekten und Impulsen korreliert und zugleich einen potenten kardiovaskulären Risikofaktor darstellt. Verschiedene Studien legen einen Zusammenhang zwischen einer verminderten Herzratenvariabilität und erhöhten Prävale…