Schwanger ab 35: Ergebnisse einer Sekundäranalyse des Datensatzes „Pränataldiagnostik und Schwangerschaftserleben“
I Renner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit Beginn er 90er Jahre nimmt die „späte“ Mutterschaft kontinuierlich zu. Im Jahr 1991 waren 9,6% aller Frauen, die ein Kind bekamen, älter als 34 Jahre. Innerhalb von nur 9 Jahren verdoppelte sich dieser Anteil nahezu. Er betrug 18,1% im Jahr 2000. Bis 2006 stieg er nochmals auf fast ein Viertel aller Gebärenden (23,8%). Es kann also eine starke Verlagerung von Familiengründungs- und Erweiterungsprozessen ins höhere Lebensalter beobachtet werden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt Medien und Maßnahmen, um Zielgruppen mit erhöhtem Informationsbedarf zu unterstützen. So gibt es seit Ju…