Zystoides Makulaödem nach Katarakt-OP
J Hillenkamp · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein zystoides Makulaödem (ZMÖ) fällt funduskopisch nach 1–3% der unkomplizierten Kataraktoperationen auf, fluoreszenzangiographisch kann es noch häufiger nachgewiesen werden. In den meisten Fällen kommt es zu einer spontanen Besserung, nur 10% der ZMÖ persistieren nach 2 Jahren. Der Verlauf des ZMÖ ist zwar medikamentös beeinflussbar, es gibt jedoch kaum verlässliche Daten aus adäquaten prospektiven Patientenstudien. Bei sonst gesunden Augen besteht kein Anhalt für die Wirksamkeit einer prophylaktischen Therapie mit Steroiden oder nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID). Vorgestellt werden Mechanismen der Patho…