Differentialdiagnostik der zervikalen Spinalstenose
W Schulte-Mattler · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Differentialdiagnose der zervikalen Spinalstenose umfasst prinzipiell alle neurologischen Erkrankungen, bei welchen das Zervikalmark (mit-)betroffen sein kann: neben Raumforderungen (neben Spondylose z.B. Tumoren, Syringomyelie), vaskuläre Läsionen (z.B. A. spinalis anterior-Syndrom), Entzündungen (z.B. multiple Sklerose), neurodegenerative (z.B. amyotrophe Lateralssklerose), metabolisch/toxische (z.B. Adrenoleukodystrophie, Cyanocobalaminmangel), oder hereditäre Erkrankungen (z.B. hereditäre spastische Spinalparalyse). Neben der klinischen Untersuchung tragen neurophysiologische Methoden wesentlich zur Klär…