Explorationsverhalten bei Patienten mit homonymen Gesichtsfeldausfällen
U Schiefer, E Papageorgiou, G Hardieß, HA Mallot · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: In der (Fahr-)Tauglichkeits-Beurteilung wird der Gesichtsfeldfunktion eine hohe Bedeutung beigemessen. Ziel dieser Untersuchungen war es, den Einfluss homonymer Skotome auf die Passage einer Kreuzung mit Querverkehr unter „Virtual reality (VR)“-Bedingungen bei zusätzlicher Berücksichtigung des visuellen Explorationsvermögens (Einsatz von Augen- und Kopfbewegungen) zu untersuchen. Methodik: Im Rahmen der Versuchsauswertung wurde den „Trajektorien“ der virtuellen Fahrzeuge die Lokalisation und Ausdehnung des ggf. vorhandenen Gesichtsfelddefekts (semi-automatisierte kinetische Perimetrie, Marke III4e, 3…