Ein neues Implantat für die filtrierende Glaukomchirurgie
PW Rieck, PC Ruokonen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die postoperative Vernarbung der Filtrationsbereichs stellt die wesentliche Problematik bei filtrierenden Glaukomoperationen dar. Der Einsatz von Antimetaboliten kann die Erfolgsrate insbesondere bei Problemfällen erhöhen, es können jedoch gravierende Komplikationen auftreten. Methode: Bei dem neuen Implantat handelt es sich um eine biodegradierbare, poröse Kollagen-Glykosaminoglykan-Matrix, die nach Naht des Skleradeckels vor Verschluss der Bindehaut auf die Filtrationsstelle aufgelegt wird. Das dreidimensionale Kopolymer ist ein ideales Substrat für aktivierte Myofibroblasten, die in die Matrix ei…