Autoregulation und Glaukom
L Schmetterer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Autoregulation ist die intrinsische Fähigkeit eines Gefäßbetts, den Blutfluss trotz Änderungen im Perfusionsdruck konstant zu halten. Da dieses Konzept im strikten Sinne nur für isolierte Gefäßbetten gilt, ist eine Untersuchung der Autoregulation am Auge in vivo nur eingeschränkt möglich. Methoden: Ein kurzer Überblick über Methoden der Untersuchung von Regulationsphänomenen des Blutflusses an der Netzhaut, der Aderhaut und des Nervus Opticus wird gegeben. Um den Perfusionsdruck zu ändern, wurden dabei verschiedene Verfahren, wie experimentelle Erhöhung des Augeninnendrucks, isometrische Übungen ode…