Morbus Castleman- eine seltene Differentialdiagnose eines Lungentumors
M Prediger, J Kluge, M Hinkel, T Laube, O Kaufmann, I Gastinger · Pneumologie · 2006 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Grundsätzlich versteht man unter der Castlemanschen Erkrankung eine Tumorbildung, in der Regel lymphatischen Ursprungs, die aufgrund des Fehlens morphologischer Neoplasiekriterien auch als Pseudotumoren bezeichnet werden. Fallbeschreibung: Ein 56-jähriger Patient in sehr gutem, trainierten Allgemeinzustand klagte seit drei Monaten über einen unproduktiven Husten. Es bestand keine B- Symptomatik. Der Patient war Nichtraucher. In der bildgebenden Diagnostik sah man einen Tumor im linken Hilusbereich. Die weiteren Staginguntersuchungen ergaben keinen Hinweis auf eine Metastasierung. Nach Übernahme des P…