Erektile Dysfunktion
M. J. Hilz, M. Hecht, C. Kölsch · Aktuelle Neurologie · 2000 · Heft 01 · S. 01-12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In Deutschland sind 4-6 Mio. Männer von erektiler Dysfunktion betroffen. Neben psychischen, vaskulären, endokrinen und metabolischen Ursachen wie Diabetes mellitus sind neurogene Störungen wesentlich an der Entstehung der erektilen Dysfunktion beteiligt. Erektion wird parasympathisch, aber auch - insbesondere bei emotionaler Stimulation - sympathisch vermittelt. Während für den erschlafften Zustand Adrenalin und Cotransmitter wie etwa Neuropeptid Y wesentlich sind, haben nichtcholinerge, nichtadrenerge Neurotransmitter wie Vasoaktives Intestinales Peptid (VIP) und Stickoxyd (NO) für die Erektion…