Plattenosteosynthese von dorsal
Hartmut R. Siebert · OP-Journal · 2003 · Heft 01 · S. 34-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund der hohen Morbidität gerade nach dorsaler Plattenosteosynthese mit 3,5-mm-Platten und der Entwicklung neuer winkelstabiler Platten ist heute die Indikation zur dorsalen Plattenosteosynthese nur wenigen Fällen vorbehalten (C 2, C 3-Frakturen mit disloziertem ulnaren Kantenfragment („Schlüsselfragment”!). Der Zugangsweg dorsal für größere Implantate erfordert die Eröffnung des 3. und 4. Strecksehnenfaches. Das Anlegen einer 3,5-mm-T-Platte macht das Abtragen des Tuberculum listeri notwendig, der direkte Kontakt zwischen Platte und Sehnen kann durch eine sogenannte Retinaculumplastik vermin…