Versorgung von mechanisch und hämodynamisch instabilen Beckenverletzungen
Pol Maria Rommens, Jens Heinermann, Martin Henri Hessmann · OP-Journal · 2003 · Heft 02 · S. 110-116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Retroperitoneale Blutungen als Folge einer Ruptur des hinteren Beckenringes können schnell zum Verblutungstod führen, wenn sie nicht erkannt und zeitgerecht behandelt werden. Die klinischen Untersuchung der Stabilität und des umgebenden Weichteilmantels sowie Röntgendiagnostik - mit Beckenübersichtsaufnahme und Computertomographie als absolutes Minimum - geben Hinweise über Art und Ausdehnung der Instabilität und der Weichteilschäden. Die ersten Maßnahmen entsprechen dem ABC des ATLS. Weiterhin kommen äußere Kompression, offene Tamponade, Arteriographie und Embolisation und chirurgische Hemipelve…