Besonderheiten der Behandlung von immobilisationsbedingten Frakturen bei Querschnittgelähmten
H Roland Thietje, Sven Hirschfeld, Gerhard Exner, Christian Jürgens · OP-Journal · 2006 · Heft 01 · S. 4-8
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Querschnittgelähmte Patienten entwickeln innerhalb der ersten zwei Jahre nach Eintritt der Lähmung eine Osteoporose, deren Ausmaß insbesondere vom Schweregrad der neurologischen Ausfalle bestimmt wird. Die Osteoporose unterscheidet sich sowohl hinsichtlich der Geschwindigkeit ihrer Entwicklung als auch hinsichtlich des Musters der betroffenen Körperteile grundsätzlich von anderen Osteoporoseformen. Die Potenz der Knochenbruchheilung ist prinzipiell ungestört. Das therapeutische Konzept hat sich neben rein traumatologischen Aspekten nach dem gesamten medizinischen und sozioökonomischen Umfeld des…