Folgen intraartikulärer Silikoninjektionen
W. Mohr, C. Griesmann · Aktuelle Rheumatologie · 2000 · Heft 05 · S. 188-191
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Silikonöl wurde in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als künstliches Lubrikans angewandt; selten werden heute noch Folgen dieser ,,Therapie" gesehen. In der Kasuistik wird die Histopathologie der Synovialmembran einer Patientin drei und 23 Jahre nach der intraartikulären Injektion der Silikonflüssigkeit dargestellt. Silikon-,,Kugeln" persistierten im villösen hyperplastischen synovialen Gewebe über mehr als 20 Jahre. Es ist daraus zu schließen, dass die intraartikuläre Injektion nicht biodegradabler Substanzen kein ,,Therapeutikum" von Gelenkkrankheiten darstellt