Stenting hochgradiger Stenosen intrakranieller Arterien
J Berkefeld, W Kurre, R du Mesnil de Rochemont · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Intrakranielle Stenosen sind meist atherosklerotisch bedingt, werden zunehmend mit modernen bildgebenden Verfahren entdeckt und sind in Deutschland für bis zu 10% der Schlaganfälle verantwortlich. Die häufigsten Lokalisationen befinden sich in den intrakraniellen Segmenten der Vertebralarterien oder der A. basilaris, gefolgt von der A. carotis interna und der A. cerebri media. Zufällig entdeckte asymptomatische Stenosen haben ein niedriges Schlaganfallrisiko, das jedoch bei symptomtischen Stenosen trotz medikamentöser antithrombotischer Behandlung auf bis zu 20% pro Jahr ansteigt und die Erprobung alternativer e…