Subkutane Glukagontherapie bei Congenitalem Hyperinsulinismus mit neonataler Manifestation
K Mohnike, E Schober, A Grimberg, W van Waarde · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Congenitale Hyperinsulinismus (CHI) ist durch schwere Hypoglykämien infolge inadäquater Insulinsekretion charakterisiert. Bei neonatalen Formen besteht häufig eine Resistenz gegenüber Diazoxid. Der hohe Glukosebedarf erfordert einen zentralen Venenzugang häufig über Wochen. Während der Hyperinsulinismus zu vermehrter Glykogenspeicherung in der Leber führt, fördert Glukagon die endogene Glukosebereitstellung. Die intravenöse Glukagontherapie hat deshalb einen festen Platz in der Soforttherapie des Hyperinsulinismus. In der vorliegenden Therapiebeobachtung wurden 9 Kinder mit neonatalem CHI mittels subkutaner…