Phänomenologie, Funktion und Physiologie des Schlafes
Hans-Günter Weeß, Ralf Landwehr · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2009 · Heft 02 · S. 101-106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Schlaf wurde lange Zeit als das „unbekanntes Drittel” des menschlichen Lebens betrachtet. Er wurde als ein rein passiver Prozess angesehen und sowohl von der klinischen als auch wissenschaftlichen Psychologie, ebenso wie von der Medizin, lange Zeit vernachlässigt. In den vergangenen Dekaden ist jedoch der Erkenntnisgewinn der wissenschaftlichen und klinischen Schlafforschung sprunghaft angestiegen. Tatsächlich stellt der Schlaf einen hoch komplexen, dynamischen und nach strengen Regeln ablaufenden physiologischen Prozess mit Auswirkungen auf das Bewusstsein im Wachen dar. Er wird als eigenstä…