Erhöhter postoperativer Opiatverbrauch bei Morbus Crohn ist nicht assoziiert mit veränderten Schmerzschwellen oder mit Varianten der OPRM1 und COMT Gene
S Leis, K Hühne, T Münster, A Wehrfritz, S Winter, C Maihöfner, T Förtsch, R Croner, A Reis, A Winterpacht, B Rautenstrauss · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der M. Crohn ist eine schmerzhafte entzündliche Darmerkrankung. Es handelt sich um eine komplexe multifaktorielle Erkrankung, für die eine genetische Prädisposition gesichert ist. Verglichen mit Patienten, die sich einem ähnlich schweren abdominellen Eingriff unterzogen, konnte bei Crohn Patienten ein erhöhter intraoperativer Analgetikaverbrauch gezeigt werden. Die Erkrankung könnte also ein geeignetes Modell darstellen, um neue Schmerzsuszeptibilitätsgene zu identifizieren. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob bei Crohn Patienten ein erhöhter postoperativer Opiatverbrauch vorliegt und…