Autonome kardiovasuläre Regulationsstörung bei Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom und Multiple Sklerose: eine prospektive Längsschnittuntersuchung
P Flachenecker, V Leussink, C Frischholz, J Schoof, D Brechtelsbauer, K Reiners, KV Toyka, P Rieckmann · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Autonome kardiovaskuläre Funktionsstörungen sind häufig bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und könnten den Verlauf der MS beeinflussen. Allerdings liegen keine Daten in der frühen Phase der MS vor, longitudinale Studien sind selten. Daher wurde die kardiovaskuläre Regulation im Längsschnitt über 2 Jahre bei Patienten mit einem klinisch isolierten Syndrom (CIS), das auf eine MS verdächtig ist, untersucht. Patienten und Methodik: Innerhalb von 35 Tagen nach Beginn der ersten Symptome wurden 26 CIS-Patienten (Alter 30,6±7,6 Jahre, 16 Frauen, 10Männer) in die Studie eingeschlossen. Die standardisierten autono…