Häufigkeit von Benennstörungen nach epilepsiechirurgischen Eingriffen: empirische Evidenz
M Schwarz, E Pauli, H Stefan · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzungen: Störungen der Wortfindungsfähigkeit sind nach linksseitigen epilepsiechirurgischen Eingriffen vielfach belegt. Kontroverse Angaben bestehen darüber, mit welcher Häufigkeit diese postoperativen Defizite auftreten. Im Folgenden soll die empirische Datenlage bezüglich des Risikos einer Benennstörung nach operativen Eingriffen im linken Temporallappen dargestellt werden. Methoden: 78 Patienten mit pharmakoresistenter, fokaler Epilepsie im linken Temporallappen und sprachdominanter linker Hemisphäre wurden präoperativ und 6 Monate postoperativ mit dem Boston Naming Test (BNT) untersucht. Die Ergebnisse…