MRT Veränderungen bei Status epilepticus nonkonvulsivus
S Menon, A Grabowski, AM Ludwig, B Kress, U Meyding-Lamadé, V Jost · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir berichten den Fall einer 18-jährigen Patientin mit bekannter genuiner Epilepsie, die unter antikonvulsiver Therapie, infolge einer generalisierten Krampfserie in unsere Klinik aufgenommen wurde. Klinisch-neurologisch fiel neben einer initial postiktalen Umdämmerung ein intermittierend aggressives Verhalten auf, das im Verlauf der folgenden 4 Tage eher in eine psychomotorische Verlangsamung mündete, so dass klinisch der Verdacht eines Status nonkonvulsivus gestellt wurde. Der bei Aufnahme unterhalb des therapeutischen Bereiches liegende Valproinsäurespiegel wurde rasch korrigiert. Das EEG zeigte bifrontal bet…