Konsensus der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)/Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie
E. Petru, L. Wildt, W. Stummvoll, C. Singer, P. Speiser, G. Fischerlehner, R. Reitsamer, E. Kubista, C. Marth, R. Winter, C. Menzel, S. Leodolter, M. Seifert, I. Zervomanolakis, A. Zeimet, A. Reinthaller · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 12 · S. 1071-1077
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG: Die OEGGG/AGO hat den Themenkomplex Fertilität, Kontrazeption und Hormonersatz bei onkologischen Erkrankungen aktuell bearbeitet und stellt ein Konsensuspapiers vor. FERTILITäT: Am stärksten gonadotoxisch wirken Alkylanzien. Tamoxifen und Aromatasehemmer üben nur einen marginalen Einfluss auf die ovarielle Reserve aus. GnRH-Analoga schädigen Keimzellen nicht. Mit zunehmendem Lebensalter einer Frau nimmt die ovarielle Reserve und damit die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, kontinuierlich ab. Eine systemische Chemotherapie beschleunigt den physiologischen Vorgang der Reduktion…